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Guilty Pleasure
Die CD Besprechung des Ashley Tisdale Albums Guilty Pleasure kannst du dir hier durchlesen.
Der Erfolg von Ashley Tisdale lässt sich einerseits in verkauften Alben und abgeräumten Awards für ihre Rolle der Sharpay Evans in den bisher drei „High School Musical“-Filmen messen – die 23-Jährige gehört zu einem der aktuell strahlendsten Sterne am Pop-Himmel. Andererseits ließe er sich messen mit einer Zahl, über die leider keine offiziellen Messdaten vorliegen: Die Anzahl von Postern in Teenager-Schlafzimmern rund um die Welt.
Sich bewusst zu machen, welch wichtige Vorbild-Funktion die Kalifornierin für zahllose Teenies einnimmt, ist grundlegend für das Verständnis der Künstlerin Ashley Tisdale. Und für das Verständnis ihrer aktuellen, zweiten Platte „Guilty Pleasure“. Ashley Tisdale begreift sich als Sprachrohr ihrer vorwiegend weiblichen Fans. Deshalb ist das Artwork ihrer CD konsequent in knalligen Pink- und Rottönen gehalten, schließlich mögen Mädels das so – Ashley ebenso wie ihre Fans. Und deshalb handeln ihre Songs gerne und oft von Erlebnissen mit Jungs, von den spannenden Erlebnissen des ersten Dates, des aufregenden Knutschens im Auto ebenso wie des manchmal enttäuschenden Endes – schließlich hat man diese Erlebnisse gerade durchgemacht und daher noch in frischer Erinnerung, Ashley ebenso wie ihre Fans.
Indem Ashley darüber singt, tritt sie in einen Dialog mit ihren Fans überall auf der Welt. „With you, I never knew lovin´could be so much fun“, singt sie in „Hot Mess“, und ihre Fans wissen, was Ashley meint. Vielleicht denken sie gerade das selbe, während sie mit ihrem Schwarm im eigenen Zimmer sitzen und Ashley in der Stereoanlage läuft?
Oder aber sie sitzen allein auf dem Bett, die Augen verweint, und Ashley spricht ihnen aus der Seele, wenn sie in „Delete You“ klagt: „Burnin´ up all your pictures / Tearin´up all your letters / Rippin´up all your sweaters / This is for the better“.
Wie wichtig Ashley der Kontakt zu ihren Fans ist, sieht man regelmäßig bei Promotionbesuchen in Deutschland: Dann nimmt sich die Sängerin und Schauspielerin mindestens ebenso viel Zeit für Autogrammstunden und Meet & Greets mit ihren Fans, wie sie Zeit für die Medienleute einplant. Es mag an ihrer langen Zugehörigkeit zum Showbusiness liegen – Ashley wurde sie bereits im Alter von drei Jahren von ihrem Manager Bill Perlman entdeckt –, dass Ashley Hochmut oder Hype fremd sind. Jedenfalls muss diese junge Dame niemandem etwas beweisen – außer sich selbst. Und genau das macht ihr Auftreten und ihre Musik so authentisch. „Ich bin mit dieser Musik aufgewachsen“, sagt Ashley selbst dazu. „Und auf diesem Album versuche ich nicht, es jemand anderem außer mir selbst recht zu machen. Ich denke, alle Songs enthalten eine Botschaft und erzählen Geschichten, die jeder verstehen kann. Ich könnte sie nicht singen, wenn ich nicht selbst einen engen Bezug dazu hätte.“
Das gilt im übrigen auch für den wesentlich rockigeren Ton des zweiten Albums, wie Ashley betont: „Die Botschaft, die ich mit Guilty Pleasure vermitteln will, ist, dass ich inzwischen eine 23-jährige Frau bin, und nicht mehr das blonde Disney-Girlie. Auch ich habe eine raue Seite, und ich liebe Rockmusik, was die meisten Leute wahrscheinlich gar nicht wissen. Mit einem Album will man der Welt mitteilen, wer man als Mensch ist, und ich wollte, dass die Fans auch diese andere Seite an mir sehen. Dieses Album gibt wirklich wieder, wer ich an diesem Punkt in meinem Leben bin.“
Um sicherzustellen, dass dieser Vorsatz musikalisch entsprechend umgesetzt wird, holte sich Ashley für „Guilty Pleasure“ gleich eine ganze Reihe angesagter Produzenten an Bord: Kara DioGuardi (Kelly Clarkson, Carrie Underwood), Toby Gad (Beyoncé, Fergie), Billy Steinberg (Madonna), Emanuel Kiriakou (David Archuleta, Nick Lachey) und das schwedischen Producer-Team Twin, die auch schon die Headstrong-Singles Not Like That and Be Good To Me mit Ashley produzierten, stellten für „Guilty Pleasure“ ihr Können zur Verfügung. Ob sie inzwischen auch Ashley-Tisdale-Poster in ihren Schlafzimmer haben, ist nicht bekannt. Sicher ist jedoch, dass sie mit dem Ergebnis ebenso zufrieden sein können wie Ashleys Fans überall auf der Welt.
ashley kein disney-girlie!
und ich finde es gut das sie nicht das blonde disneyy-girlie sein möchte :-))